Glossar: Buchstaben M - S

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- M -

Metamerie
Bedingte Gleichheit von Farben; zwei Farben erscheinen nur unter einer bestimmten Lichtart visuell gleich und unterscheiden sich ansonsten aufgrund ihrer spektralen Eigenschaften (z. B. die verwendeten Pigmente und Farbstoffe) bei jeder anderen Beleuchtung.

Moiré
Mit Moiré (französisch: moiré = Gewebe mit Schillermuster) wird die störende Musterbildung durch ungünstige Überlagerung regelmäßiger Strukturen bezeichnet. Hervorgerufen z. B. durch falsche Rasterwinkelung im Mehrfarbendruck.

- N -

Naturpapier
Papiersorte, die mit keinem Zusatzstoff in Berührung gekommen ist. Dazu gehören: maschinenglatte, satinierte, gepresste, geprägte, gehämmerte u. ä. Papiere.

Nuten
Wird bei dicken Kartons und Pappen praktiziert. Dabei wird ein Materialspan herausgehoben, sodass das Umbiegen später leichter erfolgen kann.

- O -

Offsetdruck
Flachdruck, wobei die Druckfarbe über einen Gummizylinder auf das Papier übertragen wird.

Opazität
Fachbegriff für die Undurchsichtigkeit bei Papieren, Filmen usw.

Open Prepress Interface (OPI)
Software zum Einfügen von Feindaten in Layoutprogramme bei der Belichtung.

Open Type Font
Open Type ist eine von Adobe und Microsoft entwickelte Schrifttechnologie, die verschiedene Vorteile von True-Type- und Postscript-Schriften in sich vereint. OT-Schriften können sowohl auf dem MacIntosh, als auch unter Windows verwendet werden, ferner enthalten sie Postscript-Dateien und erweiterte Zeichensätze. Die beiden letztgenannten Eigenschaften ermöglichen im Gegensatz zu True Type eine wesentlich bessere Kontrolle beim Setzen von Schriften.

- P -

PDF
Abkürzung für das Portable Document Format. PDF wurde von Adobe entwickelt, um PostScript-Dateien mit einem entsprechenden Dokumentbetrachter wie dem Acrobat Reader ansehen zu können. Heute wird PDF in erster Linie dazu verwendet, große Dateien mit Bildern und Texten wie Broschüren zu komprimieren und digital zu publizieren.

Pixel
Picture Element, Bildpunkt. Die kleinste Informationseinheit in der digitalen Bildverarbeitung.

Prozessfarbraum
Ein durch die Koordination der Prozessfarben beschriebener Farbraum, der alle in diesem Prozess darstellbaren Farben umfasst.

- R -

Raster Image Prozessor (RIP)
Hard- oder Software-System zur Berechnung der Steuerungsdaten für ein Bildausgabesystem auf der Grundlage von PostScript. Durch die Umrechnung der PostScript-Dateien in eine Belichtungsmatrix wird das Ausgabesystem gesteuert.

Rasterweite
Anzahl der Rasterelemente pro Streckeneinheit in Zentimeter oder Inch.

RGB
RGB ist ein Farbmodell, bei dem die Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengenommen Weiß ergeben und deshalb als additives Farbmodell bezeichnet wird. Geräte, die Farbe mit Hilfe von Licht ausgeben oder erfassen (Monitore, Projektoren, Scanner usw.) verwenden immer RGB.

Rillen
Eindrücken von Vertiefungen in Papier, Karton oder Pappe, um eine saubere Falzung zu ermöglichen.

- S -

Satzspiegel
Beschriebene bzw. bedruckte Fläche einer Seite.

Schusterjunge
Text-Anfangszeile am Ende einer Spalte oder Seite. 

Seitenlayout
Entwurf für eine Seite oder Doppelseite, der in allen Details dem Medienergebnis entspricht.

Spiralheftung
Heftart. Das Druckprodukt wird gelocht und eine Spiralheftung angebracht.

Stanzen
Trennverfahren zur Herstellung von Faltschachteln, Verpackungen, Etiketten u. ä. Hierbei wird mithilfe eines Stanzmessers (Stanzform) das Material vollständig durchgeschnitten.