Glossar: Buchstaben T - Z

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- T -

Tiff
Das „Tagged Image File-Format“ (Tiff) ist neben EPS das am häufigsten verwendete Dateiformat im Druckbereich, da es von praktisch allen Textverarbeitungs-, DTP- und Bildbearbeitungsprogrammen unterstützt wird.

Tonwertzunahme
Durch mechanische Verbreiterung des Rasterpunktes beim Druck entsteht ein insgesamt dunkleres Druckergebnis bei Rasterflächen. Um diesen Effekt zu vermeiden, muss mithilfe geeigneter Korrekturmaßnahmen die Rasterpunktgröße vor allem im Mitteltonbereich so reduziert werden, dass der gedruckte Rastertonwert dem Tonwert der Vorlage entspricht.

- U -

Überfüllung
Zur Vermeidung von Blitzern werden bei aneinandergrenzenden Flächen die hellen Flächen etwas vergrößert.

Unscharfmaskieren
Der Begriff stammt ursprünglich aus der analogen Reprotechnik. Das Umfeld dient zur Schärfung der Abbildung, durch die Maskierung wird die Schärfe des Bildes erhöht.

URL
Uniform Resource Locator, eindeutige Bezeichnung eines Dokuments im Internet, bestehend aus: „Protokoll://Server:Domain/Ordnername/Dokument“.

- V -

Vektorgrafik
Im Gegensatz zu einem Rasterbild besteht eine Vektorgrafik nicht aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus geometrischen Objekten, die durch mathematische Funktionen beschrieben werden. Die häufig gebräuchlichen Begriffspaare „Raster“ und „Bild“ sowie „Vektor“ und „Grafik“ illustrieren deren Unterschiede.

Volltondichte
Maß für die Farbschichtdicke und relative Farbsättigung im Druck.

Vorsatzpapier
Verbindet Buchblock und Buchdecke. Ist üblicherweise ein stärkeres Papier, da es größeren Belastungen ausgesetzt ist.

- W -

Weichzeichnen
Verringerung der Tonwertdifferenz benachbarter Pixel, Reduzierung des Detailkontrasts.

Weiterverarbeitung
Letzte Station der arbeitsteiligen Printproduktion. Hier werden die gedruckten Bogen gefalzt, geschnitten und zum Fertigprodukt zusammengestellt. Dadurch erhält das Druckprodukt seine endgültige Form. Die Weiterverarbeitung findet in der Regel in der Buchbinderei/Druckweiterverarbeitung statt.

Wysiwyg
„What you see is what you get“; bei der Monitordarstellung angestrebtes, aber durch physikalische Grenzen nicht erreichbares Ideal, die Details, Größenverhältnisse und Farben aller Seitenelemente (Text, Bilder, Grafiken) so wiederzugeben, wie sie später z. B. bei der Ausgabe auf Papier zu erwarten sind.

- Z -

Zeitungssatz/Zeitschriftensatz
Satz, der in schmalen Spalten erstellt wird. Durch die schmalen Spalten entstehen Probleme der Silbentrennung, Lesbarkeit und Ästhetik. Überschriften, Zwischenüberschriften usw. verursachen ein unruhiges Erscheinungsbild, sind aber nötig, um den Text aufzulockern. Des Weiteren sind im Zeitungs- und Zeitschriftensatz Anzeigen integriert.

Zusammentragen
Hintereinanderlegen gefalzter Bogen, die zu einem Buchblock gehören.